Neuro(athletik)training


Priorität 1 bei der der Programmierung und Kontrolle von Motorik ist Sicherheit!

Nicht Kraft, Koordination oder ähnliche Parameter stehen an erster Stelle, sondern immer wieder die Frage ob das, was wir gerade machen, sicher ist oder uns schadet.
Um einschätzen zu können, ob eine bestimmte Bewegung in einer bestimmten Situation sicher ist, braucht unser Zentralnervensystem optimalen Input aus dem Gleichgewichtssinn, dem Auge und aus unseren Propriozeptoren.
Dieser Input wird im ZNS integriert und verarbeitet und führt dann zur Codierung eines optimalen motorischen Befehls.
Hochwertiger, umfassender Input führt also zu hochwertiger Bewegung. Diese einfache Grundlage ist für jeden Menschen gleich, der seine Bewegung verbessern möchte – vom neurologischen Patienten bis hin zum Spitzensportler. Genau hier setzt Neuroathletiktraining an.

 

Spüren Sie die spannenden Effekte eines ganz neuen Trainingsansatzes. Erweitern Sie Ihren Handlungsspielraum um den Baustein des Neuroathletiktrainings und verbessern Sie die Resultate Ihrer Klienten und Patienten enorm!

Inhalte

  • Neurophysiologische und neuroanatomische Grundlagen
  • relevante Systeme im Kontext der Neuroathletik
  • neuroathletische Assessments
  • spezifisches Training von Visus, Propriozeption und Vestibulum
  • Synergie und Integration von Input und Output
  • Stimulation von Hirnnerven und insbesondere Vagustraining
  • Relevanz von Stress im Kontext von Sensomotorik
  • geräteunterstütztes Training

 

Basisdaten

(26 FP)

 

Diese Fortbildung ist als Rückenschulrefresher anerkannt.

 

Lehrteam: Edmund Boettcher, Fasziengym Lehrteam

 

Zielgruppe: PT, HP, ET, M, SG, SW